ParcelDepots – Projekt für die Siemens AG

ParcelDepots – Projekt für die Siemens AG

Das Projekt: ParcelDepot von Siemens für DHL

DHL, weltweit führender Paket- und Expressdienstleister, hat zu Beginn des Jahres 2006 dem Geschäftsgebiet Postal Automation des Siemens Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S) einen Auftrag zur Lieferung einer größeren Anzahl ParcelDepots erteilt. Sie werden im Rahmen des DHL PACKSTATION Projekts im gesamten Bundesgebiet aufgestellt. Der Auftragsvergabe sind erfolgreiche Tests mit mehreren Siemens-ParcelDepots in Leipzig vorausgegangen.

Die Anforderungen an uns

Für die ersten Monate des Echtbetriebes hat Siemens für DHL die Wartung und Instandhaltung der Automaten übernommen. Gleichzeitig sind in dieser Phase Verbesserungen eingefl ossen, die aus den Erfahrungen mit den Geräten in der Anfangphase abgeleitet werden konnten.
Die Automaten waren verteilt in ganz Deutschland aufgestellt, wobei die Regionen Ruhrgebiet, das Rhein-Main-Gebiet sowie der Großraum Leipzig Schwerpunkte darstellten. Die Anforderung an das Wartungsteam beinhaltete eine kurzfristige Reaktionszeit und eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.
Siemens hat MGA den Auftrag zur Durchführung dieser Wartung vor Ort komplett übergeben. Die notwendigen Abstimmungen zu den einzelnen Einsätzen wurde mit der Hotline von Siemens in Konstanz vorgenommen.

2007-07-1

Unsere Lösung

Wir setzten für die Durchführung des Auftrages fünf Mitarbeiter im Feld ein. Hinzu kam Michael Olbrich, der die Koordination der Aktivitäten von unserem Büro in Würzburg aus übernahm. Er stimmte sich einerseits mit der Hotline bei Siemens in Konstanz ab und dirigierte andererseits dann die Kollegen im Außendienst bedarfsgerecht an die Maschinen.
»Die Aufgabe war eine Herausforderung, und ich bin an ihr gewachsen«, meint Michael Olbrich heute rückblickend. »Natürlich war es oft hektisch, und ich war immer wieder mit schnell zu lösenden neuen Situationen konfrontiert.« Er lobt in diesem Zusammenhang nicht nur die Flexibilität seiner Kollegen vor Ort, sondern vor allem auch die partnerschaftliche und pragmatische Zusammenarbeit mit dem Kunden Siemens.

Unsere Mitarbeiter im Projekt

Joachim Freudenberg, Yann Héno, André Kirchner, Harald Krauss, Michael Noetzel und Michael Olbrich (von links nach rechts).

Mit den Kollegen Joachim Freudenberg, Yann Héno, André Kirchner, Harald Krauss und Michael Noetzel konnten wir ein schlagkräftiges Team zusammenstellen. Auch wenn die Kollegen fachlich und persönlich sehr unterschiedlich geprägt waren – vereint wurden sie durch Ihren Willen, das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu führen.
Das Positive an diesem Team: Die Kollegen konnten sich gegenseitig unterstützen, indem der eine dem anderen via Handy Tipps gegeben hat, wenn es einmal nicht weiterging. So wurde das Wissen gebündelt und die Wissens- und Erfahrungsbasis stand dem ganzen Team zur Verfügung.
Es gab aber noch einen weiteren Aspekt, der die Mitarbeiter bewegte: »Komfortabel war das Projekt nicht gerade: Immerhin stehen die Automaten im Freien, und das Projekt lief über die Wintermonate – wir waren danach alle gut abgehärtet«, so André Kirchner.

 

Nach dem Projekt

Der Einsatz ist inzwischen beendet. Die ParcelDepots funktionieren ausgesprochen stabil und die Servicetechniker von DHL haben nun selbst die Instandhaltung übernommen. Dafür wurden sie zum Abschluss des Einsatzes von MGA von den Kollegen in ihre neue Aufgabe eingewiesen.

Die Stimme unseres Kunden

»Dass MGA den Auftrag komplett übernommen hat, war für uns eine große Erleichterung«, so Rolf Schössow, Leiter Order Management (SCM OM) bei Siemens I&S, Postal Automation in Konstanz. »Wir konnten sicher sein, dass ein Mitarbeiter vor Ort sein würde, wenn dies notwendig ist. Das ermöglichte es uns, uns selbst ganz auf die technische Seite zu konzentrieren und so den Mitarbeitern von MGA für Ihren Einsatz vor Ort die notwendige fachliche Unterstützung zu bieten.« Und abschließend merkte er an: »Auch wenn es manchmal aus vielerlei Gründen holprig war: Wir konnten uns immer auf MGA verlassen.«

Dieser Projektbericht erschien im MGA-Newsletter 6 (PDF, 134 KB)

2007-07-Newsletter-6