Projektbericht – Anlagenbau in Brasilien

Projektbericht – Anlagenbau in Brasilien

Das Projekt
Unser Kunde realisiert derzeit parallel mehrere Anlagen in Brasilien für verschiedene lokale Kunden. Eines der Projekte ist für die SAMARCO MINERAÇÃO S.A., einem Eisenerzlieferanten mit Sitz in Belo Horizonte, Brasilien. Die Anlage mit einem Gesamtwert von um die € 400 Mio. wird Ende 2007 in Betrieb gehen. Das Engineering erfolgt vor Ort in Brasilien in einem Project Office mit einem Team von etwa 200 Ingenieuren aus aller Welt (schwerpunktmäßig jedoch aus Deutschland und Brasilien).

Pelletierteller (links), Pellets (Mitte), die Anlage (rechts)
Pelletierteller (links), Pellets (Mitte), die Anlage (rechts)

Die Anlage
Bei der Anlage handelt es sich um eine Pelletieranlage für Eisenerz. Diese Einrichtungen dienen der Aufbereitung von Eisenerz, indem in einem mehrstufigen Prozess, aus dem Erz Pellets (trockene, stabile Kugeln) gewonnen werden. Die Pellets sind versandfähig und können später im Hochofen weiterverarbeitet werden.

Christian Wörn, MGA GmbH
Christian Wörn, MGA GmbH

Unser Mitarbeiter
Christian Wörn ist Diplom-Ingenieur Elektrotechnik und verfügt über viele Jahre Erfahrung im internationalen Anlagenbau. Dies umfasst neben der Planung und Projektierung auch die Inbetriebnahme von Anlagen und die Betreuung von Baustellen bis hin zur Durchführung von Schulungen für das Betreiberpersonal.
Herr Wörn hat in Brasilien seine zweite Heimat gefunden. Er war dort mehrere Jahre für unseren Kunden Siemens eingesetzt und hat in dieser Zeit mit seiner brasilianischen Ehefrau eine Familie gegründet.

Seine Aufgabe
„Ich bin im Basic-Engineering und später im Detail-Engineering für die Instrumentierung verantwortlich. Dazu nehme ich die Auswahl und die Auslegung von Geräten vor um geeignete Meßgrößen aufnehmen zu können. Diese dienen dann als Eingangsgröße für die Regelung und für Meldungen an das Leitsystem“ beschreibt Herr Wörn seine Aufgabe.
„Neben der Fachaufgabe kommt mir mit meinen sehr guten Portugiesisch-Kenntnissen natürlich eine weitere Aufgabe zu: Ich bin häufig sprachliches Bindeglied zwischen den Kollegen aus verschiedenen Nationen aber auch zu Zulieferern und nicht zuletzt zum Endkunden“ berichtet Herr Wörn.

Erschienen als MGA-News 8 (PDF, 138 KB)

2006-05-News_08